Australien

September 1997

 

Links


-Qantas: www.qantas.com.au/de/

-Oriental-Hotel: www.mandarinoriental.com

Egal mit welcher Fluglinie man nach Australien fliegt: es wird ein langer Flug. Deshalb und wegen der beiden im Preis eingeschlossenen Inlandsflüge wählten wir (meine Freundin Gaby und ich) Qantas – 1997 eine der sichersten und komfortabelsten Airlines. Als Reisezeit entschieden wir uns für den September, da eines der Hauptreiseziele das Große Barriere Riff sein sollte und dort später im Jahr giftige Quallen auftreten.

Wir flogen von Frankfurt und kamen nach 11 Stunden Flug in Bangkok an. Hier unterbrachen wir unsere Reise für 2 Nächte. Gleich nach dem Zimmerbezug erkundigten wir uns im Hotel nach den Ausflugsmöglichkeiten und buchten eine Halbtagestour zum Großen Palast für den kommenden Tag.

Da der Abend noch jung war, ließen wir uns von einem Tuk-Tuk-Fahrer zum Oriental-Hotel bringen und nahmen dort an einem Abendessen mit Tanzvorstellung im Sala Rim Naam Restaurant teil. Eine wunderschöne Möglichkeit für den ersten Abend einer Reise!

Am nächsten Tag stand dann zuerst die geführte Tour durch den Großen Palast auf dem Programm. Wir waren beeindruckt von der Pracht und verspürten trotz der fast unerträglichen, schwülen Hitze keine Lust, schon am frühen Nachmittag wieder ins Hotel zurückzukehren. Obwohl ich etwas skeptisch war, gab ich deshalb dem Drängen Gabys nach, sich noch den nahegelegenen Wat Po Tempel anzusehen. Dank Gaby fielen wir auf den Trick zahlreicher Tuk-Tuk-Fahrer („…Wat Po is closed today but I will show you 10 buddhas in only 2 hours…“) nicht herein. Natürlich war der Tempel für Besucher geöffnet und auch er begeisterte uns – vor allem auch wegen dem 46 m langen, liegenden, vergoldeten Buddha. Wir hätten uns gerne auch massieren lassen, trauten uns aber dann doch nicht.

Am späten Nachmittag machten wir uns schließlich mit einem Stadtplan bewaffnet auf den Rückweg. Als die Gegend immer ärmlicher wurde und wir kaum noch Touristen begegneten, sprach uns das erste Mal ein Bangkoker an: er würde uns abraten weiterzugehen. Wir sollten besser ein Boot nehmen, um zum Hotel zu gelangen. Nun halten die Boote etwa nicht an den Stegen an, sondern fahren nur langsamer. Es galt also, aufzuspringen. Vor lauter Angst, dabei ins Wasser zu fallen, achtete ich nicht mehr darauf, wohin ich sprang – und „landete“ mitten unter einer Gruppe von Mönchen, was den Bootsführer sehr erboste. Er zerrte mich in eine andere Ecke des Bootes. Und da standen wir dann und verloren vollends die Orientierung… Irgendwann, mittlerweile in den Slums angekommen, trauten wir uns auszusteigen und hatten wieder Glück: eine Frau auf dem Steg erklärte uns, sie sei Fremdenführerin und würde uns zeigen, welches Boot wir nehmen müssten und wo wir aussteigen müssten. Und so kamen wir doch noch zum Hotel zurück. Fazit: wenn man so unerfahren ist wie wir es damals waren, sollte man sich in einer Stadt wie Bangkok lieber an geführte Touren halten.

Abends besuchten wir dann noch den Nachtmarkt von Patpong. Aber wegen der Erlebnisse am Nachmittag war ich einfach froh, als wir am nächsten Morgen nach Australien flogen…

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Der große Palast in Bangkok

Links

-Australien allgemein: http://www.down-under-guide.com/

-Jugendherbergen: www.yha.com.au

-Fahrplan Blue Mountain Line: www.cityrail.nsw.gov.au

Nach gewohnt chaotischem Aufbruch erreichten wir in letzter Minute unser Flugzeug und kamen nach weiteren 9 Stunden Flug in Sydney an. Für die ersten Tage hatte ich die zentral am Bahnhof gelegene Jugendherberge „Sydney Central YHA“ gebucht. Das Haus war erst vor 2 Jahren eröffnet worden und stand so manchem Hotel in nichts nach.

Am nächsten Morgen kämpfte Gaby heftig mit ihrem Jetlag. Erst nach einem Bummel durch die Royal Botanic Gardens und einer recht langen Kaffeepause mit Scones J am Opernhaus, fühlte sie sich in der Lage, das Opernhaus von innen bei einer Führung kennenzulernen. Auf dem Rückweg schauten wir dann noch recht lange im Australien Museum vorbei und erledigten im Victoria Building unsere ersten Souvenirkäufe. Ein schöner und nicht zu anstrengender erster Tag!

Ich interessiere mich sehr für Tiere und da ich mir nicht sicher war, ob ich diese bei unserer kurzen Aufenthaltsdauer „in freier Wildbahn“ würde sehen können, machten wir am nächsten Tag einen Ausflug per Boot in den Taronga-Zoo. Wir beobachteten zwar später allerlei Tiere, aber z.B. ein Schnabeltier wäre nicht dabei gewesen – toll! Wieder zurück am Hafen, bummelten wir durch das älteste Stadtviertel Sydneys, The Rocks, und setzten uns zum Schluß ins Hard Rock Cafe.

Den nächsten Tag verbrachten wir in den Blue Mountains, die wir per Zug erreichten. In Katoomba angekommen, schlossen wir uns einer geführten Tour an und besuchten die bekannte Felsformation „Three Sisters“ sowie das Jamieson Valley. Wir fuhren mit der Scenic Railway hinunter ins Tal, liefen ein kurzes Stück zu einem Wasserfall und improvisierten ein kleines Picknick. Natürlich fehlte auch eine Fahrt mit der Scenic Skyway nicht… So mancher wird jetzt denken: „Na typisch Touri…“ - aber uns gefiel es trotzdem sehr gut. Auf dem Rückweg war eigentlich von der Tour her nur ein kurzer Stop in Leura geplant, als wir aber erfuhren, dass hier ebenfalls der Zug nach Sydney hält, setzten wir uns von der geführten Tour ab und hatten unser „Scones-Erlebnis“ schlechthin in „Gracie´s-on-the-Mall“. Lecker! Anschließend liefen wir durch den Ort zur Schlucht und erlebten dort nicht nur den Sonnenuntergang, sondern sahen auch eine Reihe von Vögeln. Jetzt wissen wir auch, wieso die Blue Mountains, Blue Mountains heißen.

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Opernhaus in Sydney

 

Während in Sydney angenehmes Wetter herrschte, empfing uns Melbourne am Flughafen mit Kälte und Regen. Wir wollten uns hier ein besonderes Hotelerlebnis gönnen und hatten ein schönes Hotel gebucht. Leider enttäuschte uns der Service – so mussten wir lange auf unser Zimmer warten und wurden auch nicht gerade freundlich behandelt. Auch Melbourne selbst gefiel uns nicht so gut wie Sydney: die Menschen schienen viel mehr „in Stadtteile eingeteilt“ zu leben. Wegen der Kakadus und Fledermäuse im botanischen Garten, der Aboriginal Kunst im Melbourne Museum und dem Victoria Market lohnte sich der Aufenthalt aber dennoch.

Der Ausflug nach Phillip Island am zweiten Tag gehört wegen der dort beobachteten Zwergpinguine zu den Höhepunkten unserer Australienreise. Obwohl wieder mit einer geführten Tour und recht touristisch, beeindruckten uns die Tiere sehr! Auch beruhigte uns, dass die Wildhüter rigoros auf die Einhaltung der Schutzbestimmungen achteten: wegen der empfindlichen Augen der Tiere durfte nicht mit Blitz fotographiert werden. Ein Tourist missachtete dies. Der Ranger nahm ihn die Kamera ab und konfisszierte den Film. Gut so!

Der zweite – diesmal wieder selbst organisierte - Ausflug führte uns mit den Zug nach Ballarat. Dort wurde mit Sovereign Hill eine Stadt im Goldrausch von 1851 nachgebaut. Gebäude und auch die Schauspieler in originalgetreuen Gewändern haben uns gut gefallen – vor allem auch, weil wir zum ersten Mal ein solches Freilichtmuseum besuchten. Auf dem Rückweg begegneten wir am Bahnhof Neil, einem der Schaffner, der Postkarten aus der ganzen Welt sammelte. Wir versprachen ihm, eine von unseren Heimatorten zu schicken. Falls Neil noch in Ballarat arbeitet, müsste dort jetzt eine Postkarte von Altenkirchen bzw. Kamen hängen.

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Flughunde in den Bäumen

 

 

Der dritte Abschnitt unserer Reise führte uns nach Yulara. Zu unserer Überraschung handelte es sich bei unserem Zimmer um ein Appartement mit Kochnische (Emu Walk Appartements => zu buchen über verschiedene Veranstalter z.B. FTI). Da auch eine Terrasse vorhanden war, beschlossen wir, uns selbst etwas zu kochen. Leider schlug die Zubereitung des im Supermarkt gekauften Känguruschwanzes fehl – das Fleisch schmeckte wirklich sehr zäh J.

Den nächsten Tag widmeten wir ganz dem Uluru: zunächst bei einer Bustour mit einem Ranger und dann bei einer längeren Wanderung auf eigene Faust rund um den Uluru (9 km). Dabei hatten wir auch eine denkwürdige Begegnung mit einigen Aborigines: während einer Rast tauchten diese wie aus dem Nichts auf, baten um Wasser und „verschwanden“ buchstäblich wieder. Eigentlich hatten wir uns für die Wanderung am Fuße des Uluru entschieden, weil den Aborigines eine Besteigung durch uns Touristen äußerst unangenehm ist und einem Sakrileg gleichkommt. Jetzt entdeckten wir, dass wir bei Weitem die bessere Alternative gewählt hatten – während beim Aufstieg Menschenmassen am Berg rumkraxelten und teilweise auch lärmten, begegneten wir an diesem Nachmittag außer den Aborigines nur noch zwei anderen Wanderern und vielen Wellensittichen sowie Zebrafinken an einem Wasserloch… Fotos machten wir so gut wie keine – auch hier wollten wir den Aborigines unseren Respekt zeigen.

Am folgenden Tag hätten wir gerne die Sonnenkollektoren von Yulara besichtigt. Leider wurde diese Tour mangels Interesse nicht angeboten. Deshalb entschieden wir uns für die Gartentour – und waren auch hier die einzigen Interessenten. Jason, der Gärtner, war denn zu Beginn des Spazierganges wenig begeistert. Aber als ich die von ihm nach dem Erklären weggeworfenen Pflanzenteile einsammelte, um sie zu pressen und dann auch noch zwei auf den ersten Blick ähnliche Grasbaumarten unterscheiden konnte, war er kaum noch zu bremsen. In den folgenden zwei Stunden lernten wir nicht nur viel über die Flora Australiens, erhielten einige schöne Blüten ohne die Natur zu schädigen, sondern kannten bald auch jedes Vogelnest von Yulara J.

Nach einem kleinen Einkaufsbummel (Hut mit Netz u. a.) nahmen wir abends an einem Ausflug zu den Kata Tjuta mit Champagnerbuffet teil. Wir wanderten dabei auch ein wenig durch die Schlucht „Valley of the Winds“. Der Sonnenuntergang an den Kata Tjuta hat mich – weil nicht so sehr besucht – wesentlich mehr beeindruckt als am Uluru.

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Uluru

 

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Nach dem trockenen Landesinneren verbrachten wir zum Abschluss unserer Reise noch eine Woche am Großen Barriere Riff. Zunächst flogen wir über Cairns nach Townsville. Schon der Flug entlang der Küste (ab Cairns mit einer kleinen Propellermaschine) war wunderschön. In Townsville angekommen, nahmen wir ein Taxi zum Seagulls Hotel. Wir hatten ein Zimmer mit Meerblick gebucht. Leider war ein solches nicht für uns freigehalten worden. Nach einigem Hin und Her bot man uns ein anderes Zimmer an, aber dieses war noch ungünstiger gelegen als das uns zuerst angebotene Zimmer. Über diesen Vorfall ärgerte ich mich sehr, den die Räume zur Meerseite wären viel schöner und auch größer gewesen. Da war es ein geringer Trost, dass uns nach unserer Rückkehr vom Veranstalter der Aufpreis erstattet wurde…

Am nächsten Morgen besuchten wir zunächst das sehr empfehlenswerte „Coral-Reef-Aquarium“ im „Great-Barrier-Reef-Wonderland“, bevor wir mit der Fähre von dort nach Magnetic Island übersetzten und mit Bus sowie zu Fuß zur Balding Bay gelangten. Abgesehen von einem Angler in langen Gummihosen trafen wir niemanden an. Wir wurden unsicher und fragten den Angler, ob hier den Baden verboten/nicht sicher wäre. Er meinte, es sei viel zu kalt – und das bei 28 Grad und ca. 20 Grad Wassertemperatur… Nach einer Weile wanderten wir den Weg hinauf zu einem alten Fort aus dem 2. Weltkrieg und konnten auch tatsächlich einige der hier wild lebenden Koalas sowie einen Kookaburra bei der Jagd beobachten. Zwar hatten wir beide Tierarten im Zoo von Sydney und später in einem Gehege auf Phillip Island gesehen, aber in „freier Wildbahn“ und mit nur wenigen anderen Wanderern war die Begegnung natürlich viel schöner… Gerade noch rechtzeitig kamen wir zurück zur Straße und erwischten den Bus zum Hafen sowie die letzte Fähre zurück nach Townsville.

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Strand auf Magnetic Island

 

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-Bus: www.greyhound.com

-YHA: s. YHA Sydney

Am folgenden Tag fuhren wir mit dem Bus nach Mission Beach. 1997 war es noch nicht möglich, das Treehouse YHA übers Internet zu buchen. Deshalb hatte ich per Fax gebucht und einen Scheck geschickt. Dieser konnte jedoch nicht eingelöst werden. Und so wurden wir zwar am Busbahnhof in Mission Beach abgeholt, man hatte uns aber kein Zimmer reserviert. Schließlich quartierte man uns in ein fensterloses Notzimmer ein. Trotzdem gegeisterte uns die Jugendherberge – wegen ihrer Lage, des Swimmingpools, der Hängematten und der allgemeinen Stimmung. Wenn man Gaby am zweiten Tag nicht den Geldbeutel gestohlen hätte, wäre uns der Ort sicher in sehr guter Erinnerung geblieben…

Gleich nach unserer Ankunft spazierten wir zum etwa zwei km entfernten Strand. Auf dem Rückweg beobachteten wir noch einen kleineren Laufvogel im Regenwald. Da Mission Beach Kasuare-Gebiet (Kasuar = eine große Laufvogelart, die nur noch hier vorkommt) ist, hatten wir gehofft, einen dieser Vögel beobachten zu können – eine Hoffnung, die sich leider nur in einem Tiergehege am nächsten Tag bei einem Ausflug erfüllte. Dieser im YHA gebucht Ausflug führte uns – neben den besagten Gehegen mit Kasuaren und Krokodilen – nach Dunk Island.

Während Magnetic Island von der Vegetation her an das Mittelmeer erinnerte, ist Dunk Island definitiv tropisch – und herrlich!!! Wir wanderten zunächst durch den Regenwald zum Gipfel des Mt. Kootaloo. Auf dem Weg beobachteten wir Ulyssesfalter und ein Thermometerhuhn, oben angekommen genossen wir die Aussicht. Den Abschluss bildete ein Schnorchelnachmittag am Strand.

Auch beim Ausflug zum Outer Reef am nächsten Tag – ebenfalls übers Hostel gebucht – beobachteten wir die sagenhafte Unterwasserwelt. Hier stellte ich mich allerdings ziemlich blöd an und wäre in nur brusthohem Wasser fast ertrunken – der Rest ist Schweigen… Dennoch war der Anblick der Korallen und Fische unvergesslich!!!

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Aussicht vom Mt. Kootaloo

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-Restaurant: www.dundees.com.au

Bei unserer Ankunft in Cairns waren wir schon ein wenig wehmütig, denn Cairns sollte die letzte Etappe unserer Australienreise sein.

Wie schon zuvor, konnten wir auch bei unserem Abendspaziergang an der Strandpromenade Schwärme von bunten Sittichen beobachten. Insbesondere die Rainbow Lorikeets hatten es uns angetan. An diesem Abend „speisten“ wir im zwar recht touristischen, aber ausgezeichnetes Essen servierenden, „Dundee´s Restaurant“. Wir bestellten uns ein Gericht mit Känguru, Emu- und Krokodilfleisch sowie Barramundi. Dazu gab es hausgebackenes Brot und eine Flasche australischen Syrah – hmmmmm! Zurück im Hotel konnten wir dann noch beobachten, wie hunderte von Flughunden über uns hinweg zu ihren Futterbäumen flogen.

Den folgenden Tag widmeten wir dem touristischen Pflichtprogramm: Ausflug nach Kuranda, Besuch des Tjapukai Theme Park. Dort verblüffte Gaby mit ihrem perfekten – ersten (!) – Boomerangwurf sogar die Aborigines. Sicher hat der Tjapukai Theme Park mit dem modernen Leben der Aborigines und ihren vielen Problemen wenig gemein, aber dennoch fand ich die Tänze beeindruckend.

Der letzte Ausflug unserer Australienreise führte uns zum Daintree River und den ältesten Regenwäldern der Erde. Bei einer Bootsfahrt durch die Mangroven sahen wir sogar ein Krokodil und in mir wurde der Wunsch geboren, auch einmal den Amazonas zu besuchen – ein Wunsch der zwei Jahre später tatsächlich in Erfüllung gehen sollte…

Zunächst genossen wir jedoch ein Bad in „our own private waterhole“ des Ausflugsveranstalters, gefolgt von einem leckeren Barbeque und einer kleinen Wanderung durch den Regenwald zum Strand. Dort waren überall Behälter mit Essig aufgestellt. Diese dienen als Erste Hilfe bei einem Kontakt mit den hier zu bestimmten Jahreszeiten vorkommenden Feuerquallen. In der Jugendherberge in Mission Beach hatten wir ein Warnplakat und Bilder von Leuten gesehen, die ungeachtet aller Warnungen gebadet hatten. Falls diese Leute überlebten, werden sie in Zukunft vorsichtiger sein… Auf der Rückfahrt kamen wir mit unserem Führer ins Gespräch und stellten dabei zu unserer Überraschung fest, dass wir während unserer ganzen Reise keine frei lebenden Kängurus gesehen hatten! Unser Führer meinte dann, so könne er uns nicht nach Hause fliegen lassen und so wurde noch ein Umweg zu einer Wiese gemacht, auf der jeden Abend eine ganze Herde Wallabies grast – danke!

Nach einem Mitternachtsbad aufgrund einer Wette mit Gaby flogen wir schließlich zurück nach Deutschland. Bei unserer Ankunft in Frankfurt am folgenden Tag gab es wegen eines vereisten Gepäckraums noch viel Hektik. Erst Stunden später erhielten wir unser Gepäck. Immerhin spendierte uns Qantas noch ein Frühstück – eine gute Gelegenheit, noch einmal über all die Schönen Erlebnisse in Australien zu klönen…

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Krokodil

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